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Wohngebäudeversicherung für Einfamilienhäuser

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Wohngebäudeversicherung für EinfamilienhäuserDie Wohngebäudeversicherung für ein Einfamilienhaus stellt eine Sachversicherung dar, bei der ein bestimmtes Wohngebäude gegen bestimmte versicherte Kosten und Gefahren versichert ist. Um den Traum vom eigenen Zuhause abzusichern hilft eine solche Wohngebäudeversicherung für Einfamilienhäuser weiter. Diese greift dann, wenn das Gebäude beschädigt oder gar zerstört wird. Es können dabei natürlich nicht alle, aber viele Schäden versichert werden. Dazu gehören zum Beispiel Schäden durch Feuer, Frost oder Sturm. In manchen Regionen empfiehlt sich zusätzlich innerhalb der Gebäudeversicherung eine Versicherung zum Schutz bei Hochwasser oder Erdbeben abzuschließen. Auch weiterführende Kosten sind dabei im Versicherungsbeitrag schon eingeschlossen. Es soll theoretisch möglich sein jede Gefahr abzusichern. Deswegen kann der gebotene Versicherungsschutz von jedem Versicherer für den Versicherten individuell erfolgen. Es gibt jedoch eine einheitliche Richtlinie, die Musterbedingungen des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft. Das Gebäude, das man versichern will, sollte aber zu mindestens 50 % zu Wohnzwecken verwendet werden. Es kann natürlich auch einen gewerblichen Anteil an Nutzung haben. Unter diesen Bedingungen kann es von einer Gebäudeversicherung umfasst werden. Eine solche Wohngebäudeversicherung stellt rechtlich einen Versicherungsvertrag dar. Der Kunde schließt einen Vertrag bei einer Gesellschaft. Die jeweils individuell ausgehandelten Bedingungen werden dabei Vertragsbestandteil der Wohngebäudeversicherung.

Wer aber sein Einfamilienhaus versichern will muss noch einige Punkte beachten. Bevor man eine Gebäudeversicherung abschließt, muss man sich überlegen, gegen welche Gefahren man sich überhaupt versichern will. Auch erschwert die hohe Anzahl an Versicherungen den Weg. Man stellt sich die Frage, welche Leistungen bei einer Wohngebäudeversicherung für ein Einfamilienhaus denn üblich sind. Deswegen sollte man nicht vollkommen blind eine solche Versicherung abschließen. Zunächst ist es wichtig, dass der Fall einer groben Fahrlässigkeit mitversichert werden sollte. Alternativ sollte der Versicherer auch auf sein Recht auf Leistungsminderung bei grober Fahrlässigkeit verzichten. Weiterhin muss man überlegen ob Schäden an Rohren, die nicht am Haus liegen, bereits abgesichert sind. Des Weiteren sollte darauf geachtet werden, ob auch Gebäudeschäden die durch einen Einbruch zustande kommen auch mitversichert sind. Besonders in waldnahen Gebieten muss man sich auch fragen, ob die Kosten, die durch die Beseitigung von umgestürzten Bäumen entstehen, erstattet werden. Es sollte zudem darauf geachtet werden, ob Schäden durch einen Kamin versichert sind und oder Überspannungsschäden durch einen einschlagenden Blitz inkludiert sind. Es hilft diese Punkte in Form einer Checkliste bei dem ausgewählten Versicherer abzuarbeiten. Auch kann eine weitergehende Beratung helfen. Außerdem sollte man zusätzlich zu der Gebäudeversicherung eine Hausratsversicherung abschließen. Diese ergänzt die Wohngebäudeversicherung für ein Einfamilienhaus und schützt sogar Bargeld und Mobiliar.

Weiterhin sollte beachtet werden, dass auch freistehende Gebäude, wie Garagen, und Solaranlagen versichert werden. Auch sollte man Veränderungen, wie Umbauten oder Sanierungen, am Haus stets seinem Versicherer mitteilen. Zudem sollten benötigte Reparaturen immer durchgeführt werden und während einer längeren Abwesenheit dafür gesorgt werden, dass der Zustand des Hauses regelmäßig kontrolliert wird. Wer sein Einfamilienhaus also versichern will, muss auch noch weitergehendes beachten.

Es besteht grundsätzlich keine Pflicht durch das Gesetz für den Abschluss einer solchen Wohngebäudeversicherung. Jedoch weiß man selbst, dass das eigene Haus, das vielleicht sogar selbst gebaut wurde, eine der größten, wenn nicht die größte Investition für einen Menschen ist. Viele müssen ihre Leben lang darauf hinarbeiten und stecken jede Menge Geld in die Immobilie. Der hohe Kapitaleinsatz zeigt, wie sinnvoll es ist, sein Einfamilienhaus zu versichern.

Man sollte immer auf einen Schadensfall vorbereitet sein. Ist man dann nicht versichert, kann es ziemlich teuer werden und man ärgert sich, vor allem, wenn man nichts für den Schaden kann. So sollte der Grundsatz an Schadenfällen von jedem Hausbesitzer abgesichert werden. Dazu gehört der Schutz bei Brand oder Blitzeinschlägen. Eine Glasversicherung hingegen ist in den meisten Fällen unnötig, da das Risiko eines Glasbruchs relativ gering ist. Auch ist die Privathaftpflicht für Eigenheimbesitzer ein absolutes Muss.
Insgesamt ist es also nur sinnvoll sein Einfamilienhaus zu versichern, die zumindest die Grundgefahren absichert. Einzelne Zusatzversicherungen kann man sich dann noch dazu überlegen.

Welche Vorteile gibt es also insgesamt, bei dem Abschluss einer Wohngebäudeversicherung für ein Einfamilienhaus?

  • Einen Rundumschutz gegen Feuer, Hagel- und Sturmschäden, sowie Schäden durch Leitungswasser
  • Auch gibt es eine finanzielle Hilfe im Schadensfall
  • Ebenso werden direkte Folgekosten, wie beispielsweise ein Mietausfall versichert
  • Für Grundstücksbestandteile (Garagen etc.) gilt der Versicherungsschutz ebenfalls
  • Weiterhin ist eine zusätzliche Absicherung von Elementarschäden durch Erdbeben, Lawinen oder Überschwemmungen möglich

Die so hart erarbeitete, teure Immobilie wird also durch eine Gebäudeversicherung gegen fast alle üblichen Risiken versichert.

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