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Klimawandel in Deutschland – gegen was sollte man aktuell das eigene Haus versichern?

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Klimawandel DeutschlandDer Klimawandel ist weltweit ein wichtiges Thema. Auch in Deutschland macht sich der Klimawandel bemerkbar. Zu den Folgen gehören beispielsweise das Auftauen von Permafrostböden, erhöhte Niederschlagsmengen, Waldbrände, Überschwemmungen oder schwere Stürme. Oftmals ist der Standort entscheidend darüber, wie sehr ein Wohngebäude von der Klimaveränderung betroffen ist. Experten gehen davon aus, dass es auch in Europa zu fortschreitenden Klimaveränderung und Extremwetter kommt. Hausbesitzer sollten sich aus diesem Grund für eine Anpassung der Gebäudeversicherung entscheiden. Wer eine Versicherung gegen Klimawandel abgeschlossen hat, ist bei einer Beschädigung durch Sturm, Hagel oder Überschwemmung optimal geschützt.

Zusätzlich sollten Hausbesitzer darauf achten, dass sie das eigene Wohngebäude vor den unterschiedlichsten Witterungseinflüssen schützen. Besonders Altbauten sind dem Klimawandel ausgesetzt, da es häufig an Investitionen mangelt. Damit Sie im Schadensfall nicht allein auf den Kosten sitzen blieben, sollten Sie die Leistung ihrer Wohngebäudeversicherung überprüfen. Eine Gebäudeversicherung hat nichts mit einer Hausratversicherung zu tun. Hausratversicherungen versichern nur das Mobiliar im Haus gegen die unterschiedlichsten Gefahren. Viele klassische Wohngebäudeversicherungen beinhalten Gefahren wie Leitungswasser, Naturgefahren oder Feuer. Bei einem Sturm könnte die Antennenanlage, das Dach oder die Fenster stark beschädigt werden. Neben Unwettergefahren durch Hagel, Blitz oder Sturm gibt es auch Elementargefahren wie Erdrutsch, Erdbeben oder Grundwasseranstieg, gegen die Sie sich versichern sollten.
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Gebäudeversicherung beim Klimawandel – was sollte abgedeckt werden?

Klimawandel GebäudeversicherungSchmelzende Polkappen und große Waldbrände wie in Australien scheinen für viele Menschen weit weg. Dabei steigt auch in Deutschland das Risiko, dass es bei einem Hochwasser oder Unwetter zu Schäden an einem Wohngebäude kommt. Jeder Hausbesitzer sollte sich daher versichern gegen den Klimawandel. Hausbesitzer sollten sich nie in Sicherheit wiegen und auf eine Anpassung der Gebäudeversicherung verzichten. Eine Umfrage hat gezeigt, dass circa zwei Drittel der Eigenheimbesitzer davon ausgehen, dass sie nicht Hochwasser oder einem Waldbrand betroffen sind. Für die eigene Sicherheit ist es aber nicht ratsam, das Risiko einer Naturkatastrophe zu verdrängen. Auch in Europa sollte man sich vor folgende Risiken, die durch eine Klimaveränderung ausgelöst werden können, schützen:

  • Schneedruck
  • Hochwasser
  • Überschwemmung, Rückstau und Starkregen
  • Erdrutsch und Lawinen
  • Vulkanausbruch
  • Erdbeben

Durch eine erweiterte Naturgefahrenversicherung kann eine Wohngebäudeversicherung optimal ohne großen Aufwand angepasst werden. Eine derartige Versicherung ist nur in Kombination mit einer Hausrat– oder Gebäudeversicherung möglich. Das Versichern gegen den Klimawandel liegt immer mehr im Trend. Immer mehr Haushalte passen ihre Wohngebäudeversicherung an, da man nie weiß, wie sich das Klima in Zukunft verändert und welche Schäden an einem Gebäude verursacht werden könnten.

Was muss beim Versichern gegen Klimawandel beachtet werden?

  1. Eine Eigenheimversicherung enthält häufig Leistungen einer Gebäude- und Haushaltsversicherung. Durch Kombi-Pakete kann einiges an Geld gespart werden.
  2. Leitungswasserschäden werden nur durch eine Haushaltsversicherung abgedeckt.
  3. Viele Versicherungen leisten nur Hilfe bei einem Schaden, der durch Hagel oder Sturm verursacht wurde. Schäden durch Starkregen werden nicht abgedeckt.
  4. Klimaexperten gehen davon aus, dass in Zukunft mit mehr extremen Wetterphasen wie Stürme, Trockenheit oder Dürre gerechnet werden muss. Überschwemmungen können in jeder Region auftreten.
  5. Vor dem Abschluss einer Wohngebäudeversicherung sollte ein Vergleichs-Check durchgeführt werden. Dadurch lässt sich pro Jahr einiges einsparen.

Welche Schäden am Wohngebäude, werden in der Zukunft öfter auftreten?

Wohngebäude Klimawandel versichernEs gibt auch in unseren Regionen viele Szenarien, die sich abspielen können. Bei einem Hochwasser könnte die Bausubstanz eines Gebäudes stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Umso länger das Wasser in den Räumen steht, desto größer wird der Schaden. Im schlimmsten Fall wird ein Gebäude unbewohnbar, wenn die Wände und Böden zu stark aufgeweicht sind. Bei einem Sturm können Fenster und das Dach beschädigt werden. Bei einem zu starken Schneefall kann es passieren, dass der Schneedruck auf das Dach so groß ist, dass es letztendlich einstürzt oder stellenweise eingedrückt wird.

Ein extrem starker Schneefall kann im Winter in jedem Bundesland auftreten. Auch Erdbeben sind in Europa keine Seltenheit. Je nach Stärke des Erdbebens kann es zu einer Beeinträchtigung der Standsicherheit kommen. Bereits bei einem Erdbeben der Stärke 6 muss mit Gebäudeschäden gerechnet werden. Bei älteren Häusern könnte es zu Rissen im Mauerwerk oder das Abfallen von Verputzteilen kommen. Während bei Neubauten meistens bei einem Erdbeben der Stufe 7 mit keinen großen Schäden zu rechnen ist, könnte es bei Altbauten zum Abfallen des Schornsteins oder dem Einsturz von Zwischenwänden kommen. Eine Elementarversicherung schützt Hausbesitzer vor den Folgen eines Starkregens inklusive Überschwemmungen.

Sollte der Klimawandel in Deutschland schon beim Hausbau beachtet werden?

Wohngebäudeversicherung gegen KlimawandelBei einem Neubau ist es möglich, das Wohngebäude so zu planen, dass es auch für erhöhte oder kalte Temperaturen dauerhaft geeignet ist. Durch Wärmedämmung und einem passiven Sonnenschutz sowie moderne Kühlungssysteme kann ein Eigenheim gegen die unterschiedlichsten Witterungseinflüsse geschützt werden. Große Dachüberstände an einem Gebäude können starke Hitze von einem Gebäude fernhalten. Ein Gebäude kann vor den Folgen eines Starkregens geschützt werden, in dem die Kellerfenster besonders gesichert werden. Außerdem sollten weniger Flächen am Gebäude versiegelt werden. Es ist wichtig, dass das Wasser versickern kann.

Damit auch ein Wassereinbruch bei einem Gebäude verhindert werden kann, muss auf die Lage des Grundstücks geachtet werden. Wie sollte das Gebäude ausgerichtet werden, wenn es ein Gefälle gibt. Bei einem Neubauvorhaben sollten Sie sich vorab über die jeweilige Gefährdungslage informieren. Nur wenn Sie die Gefahr rechtzeitig erkennen, können Sie Ihr Gebäude vor den Gefahren schützen. Eine gute Maßnahme kann durch die Wahl des Baustoffs oder durch einen Schutz der Fassade und des Dachs durchgeführt werden, um sich vor den Folgen eines Klimawandels zu schützen. Diese Überlegungen können sich für Sie als Bauherr finanziell auszahlen. Der Neubau wird allen Klimaextremen und Wetterlagen trotzen können. Trotzdem ist ein Versichern gegen den Klimawandel nicht unnötig, sondern sinnvoll.
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